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Bedarfsanalyse für „Arbeitswelten“ der Zukunft im MD Niedersachsen

Die passenden Räume für die Arbeit im Medizinischen Dienst Niedersachsen - darum kümmert sich ein internes Projektteam mit dem Ziel, eine mittel- und langfristige Planung für ganz Niedersachsen aufzustellen. Mit externer Unterstützung werden zukünftige Arbeitsräume auf diesem Wege konsequent am Bedarf der Geschäftsbereiche und der Mitarbeitenden ausgerichtet.

Zum Auftakt der virtuellen Projektsitzung rund um die grundlegende Bedarfsanalyse hob der Vorstandsvorsitzende des MD Niedersachsen, Carsten Cohrs, hervor, dass auch dieses Thema im Zusammenhang mit zahlreichen Veränderungsprozessen zu sehen sei. Neben dem Wandel vom MDK zum Medizinischen Dienst, neuen Aufgaben im gutachterlichen Bereich, dem stetigen Wachstum des MD Niedersachsen bis zur allgegenwärtigen Digitalisierung besonders in Zeiten von Corona, müssen viele Themen parallel gemeistert werden, die immer auch mit Arbeitsräumen zusammenhängen. Daher sei es von besonderer Bedeutung, Raumbedarfe in Zukunft auf eine solide Planungsgrundlage zu stellen. 
Dies soll das Projekt Raumstrukturplanung leisten. Am Ende soll die Beschreibung und Planung von so genannten „Arbeitswelten“ stehen. Ausgehend vom aktuellen Raumbedarf soll der Blick nach vorne gerichtet werden, um in den Standorten des Medizinischen Dienstes Niedersachsen eine positive Atmosphäre und alle Voraussetzungen für gutes und erfolgreiches Arbeiten zu schaffen.

Dazu werden die Geschäftsbereichsleitungen des MD Niedersachsen im Rahmen einer Bedarfsanalyse die jeweiligen Anforderungen und Bedarfe ihres Bereiches strukturiert erheben. Wie und in welchem Umfang ist ungestörtes Arbeiten wichtig, wann muss Vertraulichkeit gewahrt bleiben oder wo fehlt es an Räumen für die Zusammenarbeit in Gruppen? Viele differenzierte Fragen, die in jedem Bereich individuell ausfallen können und einer systematischen Betrachtung bedürfen. Unterstützt werden Geschäftsbereichs- und Teamleitungen in der Erhebung durch die Projektleitung von Interne Diensten um Holger Neumann und Solveig Priebs, sowie von dem externen Beratungsbüro „TEAM4“.

Robert Plank, Geschäftsführer von TEAM4 stellte den Teilnehmenden der Sitzung die Bedarfsabfrage vor und machte deutlich, dass es in Projekten wie hier im MD Niedersachsen nicht darum gehe, „Platz zu sparen“. Die Veränderungen von Abläufen nicht zuletzt der letzten Jahre zeigten aber, dass sich die Wünsche und Anforderungen von Mitarbeitenden in allen Organisationen gewandelt haben und dass es Ziel des Projekts sei, „Räume für die tatsächlichen Bedarfe“ zu schaffen.  

In den kommenden Wochen werden diese nun in den Geschäftsbereichen erhoben – eine umfangreiche, aber lohnende Aufgabe, wie auch Carsten Cohrs betonte. Er warb um Unterstützung für das Projekt, das nicht weniger als „mutig und mit Augenmaß“ wichtige Grundlagenarbeit für das Arbeiten im Medizinischen Dienst Niedersachsen leisten soll. Nach der Bedarfserhebungsphase startet dann die Analyse, welche „Arbeitswelten“ für den Medizinischen Dient denkbar sind. Welche tatsächlich in Frage kommen, bleibt ein Thema, über das alle Mitarbeitenden, Führungskräfte und der Vorstand gemeinsam in den Dialog gehen werden.

Hier im Intranet werden wir laufend über den Fortgang des Projektes berichten.

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