Beschäftigtenbefragung: Ergebnisse und so geht es weiter
Zwischen dem 5. und 23. Mai 2025 fand die Online-Befragung der Mitarbeitenden statt – mit einer starken Beteiligungsquote von 80%. Insgesamt haben 997 Mitarbeitende ihre Einschätzung zur Arbeit beim MD Niedersachsen geteilt und tragen somit aktiv zur Weiterentwicklung des Unternehmens bei. Der Dank geht an alle, die sich daran beteiligt haben.
Die aussagekräftigsten Ergebnisse im Überblick
Kulturmonitor – was bedeutet das?
Unternehmenskultur bezeichnet die gemeinsamen Werte innerhalb eines Unternehmens, die das Denken und Handeln aller in der Organisation prägen – und die andersherum von Führungskräften und Mitarbeitenden geprägt werden. Wir haben es also in der Hand und können die Kultur gemeinsam gestalten, idealerweise im Einklang mit den Unternehmenszielen, der Strategie und der Führungskultur. In diesem Zusammenhang war ein zentraler Schwerpunkt der Befragung die systematische Erfassung der Unternehmenskultur im MDN. Dies geschah mithilfe des „Kulturmonitors“ von Rogator, der auf dem Instrument des OCAI (Organizational Culture Assessment Instrument) basiert – ein Instrument zur Abbildung von Werten, Verhaltensweisen und Einstellungen im IST und SOLL aus Sicht der Befragten. Damit dient der „Kulturmonitor“ als Reflexions- und Entwicklungsinstrument. Er unterstützt Führungskräfte und Mitarbeitende dabei, ein gemeinsames Verständnis von Kultur zu entwickeln und dieses aktiv in zukünftige Gestaltungsprozesse einzubringen.
Wie die Auswertung der aktuellen Befragung zeigt, sind in unserer Unternehmenskultur derzeit vor allem die Dimensionen „Kontrolle“ und „Wettbewerb“ stark ausgeprägt. Gleichzeitig wünschen sich viele Mitarbeitende einen stärkeren Fokus auf „Kooperation“ und kreative Aspekte. In einzelnen Bereichen/ Teams kann das durchaus anders aussehen als in den MDN-Gesamtergebnissen.
Diese Erkenntnisse geben wertvolle Hinweise darauf, wo wir als MD Niedersachsen unsere Kultur weiterentwickeln können – und was uns dabei wichtig ist: Ein ausgewogenes Miteinander aus Leistungsorientierung, Vertrauen und Raum zur Entfaltung.
Außerdem wichtig: Keine Kulturdimension ist grundsätzlich gut oder schlecht. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit den zu erfüllenden Aufgaben und damit verbundenen Notwendigkeiten. Stimmen IST und SOLL weitestgehend überein, zeigt sich das u.a. in einer höheren Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Je größer hingegen die Abweichung, desto wichtiger ist der Austausch zwischen Führungskräften und Beschäftigten, um ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln und geeignete Maßnahmen ableiten zu können.
Dies ist ein erster Einblick. Nun heißt es: Handeln! Alle Führungskräfte haben am 21.07.2025 einen von der Rogator AG bereitgestellten Dashboard-Zugang erhalten, in dem sie die kumulierten Ergebnisse für ihren Zuständigkeitsbereich einsehen und downloaden können.
Nachdem sich Ihre Führungskräfte mit den Befragungsergebnissen auseinandergesetzt haben, werden sie auf Sie und Ihren Bereich/ Ihr Team zukommen, um Ihnen diese vorzustellen und in einen gemeinsamen Austausch mit Ihnen zu gehen. Im Dialog mit Ihnen sollen gemeinsam konkrete Maßnahmen abgeleitet und auf den Weg gebracht werden. So können Sie nachhaltig sicherstellen, dass…
- die abgeleiteten Maßnahmen zu Ihrem Bereich/ Team passen.
- sowohl Sie als auch Ihre Führungskraft diese Maßnahmen gemeinsam tragen, sich damit identifizieren und sie im Arbeitsalltag aktiv leben möchten.
Entwickeln Sie gemeinsam ein einheitliches Verständnis darüber, …
- was in Ihrem Bereich/ Team bereits gut läuft und beibehalten werden soll und
- wo Verbesserungspotential besteht.
Teamübergreifende Handlungsfelder, Maßnahmen und ggf. damit einhergehenden Unterstützungsbedarf kommunizieren die Teamleitungen an die Geschäfts- bzw. Stabsbereichsleitung. Diese sammeln die Themen und adressieren (wenn notwendig) übergeordnete Bedarfe an interne Stakeholder (z.B. GB Personal, Stabsbereich Vorstand etc.). Parallel finden zur Auseinandersetzung mit übergeordneten Befragungsergebnissen ebenfalls Workshops zur Ableitung von Maßnahmen statt.
Für langfristige Erkenntnisse und die Erfassung von Veränderungen wird die Befragung im kommenden Jahr erneut stattfinden.