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Das ist das Qualitäts- und Prozessmanagement im MD Niedersachsen

Vor rund einem Jahr ist unter der Leitung von Annika Falke, der Stabsbereich Qualitäts- und Prozessmanagement im MD Niedersachsen am Standort Hannover gestartet.

Neben Annika Falke verstärken Janike Todzy als Assistentin, Martina Riemer als Wissensmanagerin und Inga Höveling als Prozess- und Risikomanagerin den Stabsbereich.

Im Rahmen eines Projektes, arbeitet der Stabsbereich an der Einführung eines Qualitätsmanagement-Portals (QM-Portal), also einer Software, über die alle Mitarbeitenden auf die für sie relevanten Prozesse, Informationen und Dokumente zugreifen können. Über ein integriertes Ideenmanagement sollen zukünftig alle Mitarbeitenden des Medizinisches Dienstes Niedersachsen die Möglichkeit haben, sich mit Verbesserungsvorschlägen aktiv einzubringen. Umfassende Schulungen werden durch den Stabsbereich angeboten, sobald das System Mitte nächsten Jahres in den Echtbetrieb übergeht.

Als Assistentin und Abwesenheitsvertretung von Annika Falke behält Janike Todzy den Überblick über anfallende Themen und Aufgaben im Stabsbereich und ist für die Koordination und Durchführung verschiedener Projekte verantwortlich. Unter anderem arbeitet sie an der Weiterentwicklung der Qualitätssicherung (QSKV) im MDN mit. Als Qualitätsmanagement-Fachkraft überzeugt sie mit langjähriger Zugehörigkeit zum Medizinischen Dienst und ist die zentrale Ansprechpartnerin rund um Themen des Qualitäts- und Prozessmanagements.

Inga Höveling (s. 3 Fragen an…) ist im Team zuständig für die Prozesse und die Bewertung von Chancen und Risiken. Eine ihrer Aufgaben ist das Verständnis für Risikomanagement zu schärfen und als Führungsthema weiter zu etablieren. Dazu werden Risiken des Unternehmens ausgehend von übergreifenden Risiken, die das gesamte Unternehmen betreffen, bis hin zu den einzelnen Prozessrisiken der Bereiche betrachtet. Ausgehend von Analysen werden daraus Maßnahmen abgeleitet und ein regelmäßiges Reporting aufgebaut. Inga Höveling bringt dafür langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen mit und ist Ansprechpartnerin für alle Bereiche rund um Prozess- und Risikomanagement.

Ein weiterer Baustein im Stabsbereich ist das Wissensmanagement, in dem vor allem die Digitalisierung des Literaturbestandes vorangetrieben wird. Dazu wird der Zugriff auf die Fachliteratur im Rahmen des bestehenden bfd-Portals erweitert. Verantwortlich ist Martina Riemer, die als Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Thema Literatur zur Verfügung steht. Kolleginnen und Kollegen, die Fachliteratur benötigen, können sich gerne direkt an sie wenden.

Im Vordergrund der Arbeit steht für das Team der Dienstleistungsgedanke, denn Qualitätsmanagement funktioniert nur von Mensch zu Mensch und nicht über das bloße Beschreiben von Prozessen. Der Kernprozess, die Erstellung von Gutachten, soll bestmöglich unterstützt werden. 

Daher können Mitarbeitende jederzeit gerne mit Anregungen oder Anfragen auf die Kolleginnen zukommen. 

3 Fragen an … Inga Höveling, Prozess- und Risikomanagerin im Stabsbereich QM

Hallo Frau Höveling. In Ihrem Telefonbucheintrag steht Prozess- und Risikomanagerin. Was kann man sich darunter vorstellen?

Prozessmanagement und Risikomanagement sollte man immer zusammen betrachten, daher ist diese Stelle auch durch mich in Personalunion besetzt. Unsere Ausrichtung für den MD Niedersachsen ist, bei der Beschreibung von Prozessen das Risiko und auch die Prozesschancen gleich mit zu betrachten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Was ist der Kernprozess, an dem die Mitarbeitenden arbeiten, wo und wie ist dieser bereits festgehalten oder muss sogar erstmalig verschriftlicht werden. Dabei schaut man auch: Wo ist ein potentielles Risiko, wo sind Gefahren, die von diesem Thema aus gehen.

Sie arbeiten im Team ja an der Einführung eines QM-Portals: Wofür brauchen wir das, was soll dieses Portal leisten?

Zunächst einmal haben wir ja traditionell das Wiki als Plattform, um Dokumente und Formulare bereitzustellen. Die Anforderungen an eine solche Plattform sind aber in den vergangenen Jahren gewachsen. Dazu gehören Dokumenten-Standards, Versionierungen und ein nachvollziehbarer Dokumentenzyklus. Eine spezielle Software, ein so genanntes QM-Portal, soll daher perspektivisch die Grundlage bilden, dies für die Mitarbeitenden bereitzustellen.

Aus Perspektive eines Mitarbeitenden: Mit welchen Anliegen kann ich direkt zu Ihnen kommen bzw. was kann ich mir unter Ihrer Tätigkeit konkret vorstellen?

Ich möchte den Medizinischen Dienst dabei unterstützen, die Arbeit in einem strukturierten und transparenten Umfeld verrichten zu können. Aus Unternehmenssicht bringen sichere Prozesse auch wirtschaftliche Sicherheit, an der wir ja letztendlich alle interessiert sind. Qualitätsmanagement arbeitet laufend an dem Thema Struktur und Verbesserung. Gemeinsame Termine mit den unterschiedlichsten Bereichen des Medizinischen Dienstes haben das Ziel das Unternehmen zukunftsfähig voranzubringen. 
Wenn Sie als Mitarbeitenden den Eindruck haben, dass wir mit der Erfahrung aus der Prozessgestaltungssicht unterstützen können, freue ich mich immer über ein Telefonat oder einen Besuch.

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