Ihre Erfahrungen gestalten die Zukunft des Arbeitens im MD Niedersachsen
Die Corona Pandemie hat das Arbeiten auch im MD Niedersachsen verändert und – wie in anderen Unternehmen – die digitale Transformation beschleunigt. Pragmatisch wurden an vielen Stellen neue Formen der (Zusammen-)Arbeit der Kolleginnen und Kollegen erprobt und etabliert. Doch wie haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MDN die Corona-bedingten Homeoffice-Regelungen wahrgenommen und welche Wünsche und Vorstellungen sind für die Zukunft damit verbunden?
Im März und April dieses Jahres hat die Projektgruppe „Post Corona“ alle Kolleginnen und Kollegen zu einer Umfrage eingeladen. Vielen Dank für die rege Teilnahme: Knapp 1.000 Fragebögen wurden ausgefüllt und haben wertvolle Antworten zu den Themen Home-Office, Anwesenheitspflicht und Arbeitsbedingungen geliefert.
Erste Ergebnisse der MA-Befragung zum Thema „Arbeiten Post Corona“:
Die Mehrheit der Mitarbeitenden gibt an, zukünftig durchschnittlich 2 bis 3 Tage im Büro arbeiten zu wollen. Dabei würden 40 Prozent der befragten Mitarbeitenden gerne geregelt immer an den gleichen Wochentagen im Homeoffice arbeiten wollen. Demgegenüber stehen genauso viele Mitarbeitende, denen es wichtig wäre, ihre Homeofficezeiten individuell für bestimmte Zeiträume immer wieder neu vereinbaren zu können. Dieses Gleichgewicht zwischen fester Planung und Flexibilität in der Befragung deutet darauf hin, dass es in den Teams und Geschäftsbereichen unterschiedliche Bedarfe gibt.
In Fragen der Konzentration und Störungsfreiheit scheint die Büroarbeit keine wesentlichen Vorteile gegenüber dem Homeoffice für die Mitarbeitenden mit sich zu bringen. So stimmen gerade einmal fünf Prozent der Befragten zu, dass Sie im Büro ungestörter arbeiten können als im Homeoffice. Ein guter Hinweis, dass die Arbeitsbedingungen im Homeoffice in der Wahrnehmung der Mitarbeitenden in dieser Frage annähernd gleichwertig sind.
Weiterhin sind ungefähr 70 Prozent der Mitarbeitenden mit der Erreichbarkeit als eines von drei Themen zum Thema Arbeitsform und -organisation unter Corona-Bedingungen zufrieden. Überdurchschnittliche Zustimmungswerte zeigen zu diesem Thema mit jeweils 85 Prozent die Guchtachterinnen und Gutachter des GB Ambulant und Psychiatrie sowie die Servicemitarbeitenden des GB Pflegeversicherung. Homeoffice scheint für die Mitarbeitenden folglich kein Hinderungsgrund für ein hohes Maß an Zufriedenheit für die interne sowie externe Erreichbarkeit darzustellen.
Zum Themenschwerpunkt der technischen Arbeitsbedingungen im Homeoffice ist ebenfalls ein positives Stimmungsbild zu verzeichnen. Fast drei Viertel der Mitarbeitenden gaben an, mit der Technik und Ausstattung, den digitalen Tools wie BigBlueButton und der Erreichbarkeit von Kolleginnen und Kollegen, Führungskräften, Geschäftspartnern und internen Schnittstellen zufrieden zu sein.
Diese erste Auswertung der Umfrage fließt bereits in die Gespräche zwischen Dienststelle und Personalrat für eine neue Dienstvereinbarung ein. Zu den weiteren Ideen und Ergebnissen aus der Arbeitsgruppe halten wir Sie hier im Intranet auf dem Laufenden.
Verlängerung der Homeoffice-Regelung bis zum Abschluss der Verhandlungen DV
Mit Blick auf die konstruktiven Gespräche mit dem Personalrat zum Abschluss einer Dienstvereinbarung sowie aus Vorsorge für ein Anziehen des Infektionsgeschehens im Herbst und Winter, hat der Vorstand des MD Niedersachsen die laufende pragmatische Homeoffice-Regelung im MD Niedersachsen verlängert.
Die neue Dienstvereinbarung soll den langfristigen Rahmen für die Gestaltung der Arbeit im MD Niedersachsen bilden. Voraussichtlich bis zum Abschluss der Vereinbarung bis Jahresende 2022, erhalten wir die bestehende Regelung mit der Möglichkeit der freiwilligen Arbeit im Homeoffice. Voraussetzung bleibt, dass die Tätigkeiten hierfür geeignet sein müssen und dienstliche Erfordernisse dem nicht entgegenstehen. Die Entscheidung über die Dauer sowie Art und Umfang der Arbeit im Homeoffice liegt in jedem Fall bei der zuständigen Führungskraft.