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IT-Sicherheitsvorfall im MD Niedersachsen

Der MD Niedersachsen ist Ziel eines Angriffs auf seine IT-Systeme geworden.

Der MD Niedersachsen ist Ziel eines Cyber-Angriffs geworden. Die internen Sicherheitssysteme haben funktioniert und dies erkannt. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind alle Daten gesichert und der Angriff konnte durch konsequentes Handeln der Task Force gestoppt werden. Ein Abfluss von Daten konnte bisher nicht festgestellt werden. Am Freitagnachmittag wurden die Systeme vom Netz genommen, um die IT-Infrastruktur zu sichern. Mit dem gleichen Ziel wurde die Verbindung vom Rechenzentrum in der Hildesheimer Straße 202 in Hannover zu allen anderen Standorten und nach außen unterbrochen. Wie in solchen Fällen üblich, werden nun alle Server und Datenbanken von der IT mit Unterstützung externer IT-Sicherheitsexperten überprüft und erst nach Freigabe schrittweise wieder in den Betrieb genommen. 

Es wird dem Rat der internen und externen Experten gefolgt, die Überprüfung aller Systeme und Datenbanken sehr gründlich durchzuführen. Dies hat zur Folge, dass derzeit noch nicht absehbar ist, wann die relevanten Systeme, Zugänge und Anwendungen wieder wie gewohnt zur Verfügung stehen werden. 

Die gewohnten Kommunikationswege und -system (VPN, Telefon/Softphone, E-Mail, Teamwire etc.) stehen derzeit nicht zur Verfügung. Lediglich Mobiltelefone können weiterhin für die Telefonie genutzt werden. 

Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen kann derzeit an keinem Standort die Arbeit im gewohnten Umfang gewährleistet werden. 

Am 12. Juni kommen Vorstand, Krisenstab und Führungskräfte des MD Niedersachsen in Hannover zusammen, um über die Lage und das weitere Vorgehen zu beraten. 

 

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