Jahresfortbildung GKV 2023 liefert Impulse für bessere Kommunikation
Am 22. Juni 2023 fand wieder die Fortbildungsveranstaltung der Geschäftsbereiche GKV mit einer Fülle von kommunikativen Impulsen, Workshops und Networking-Möglichkeiten statt. Neu dabei waren die Service-Bereiche, die sich ebenfalls konkreten Fragestellungen rund um das Hauptthema „Kommunikation“ der Veranstaltung gewidmet haben.
Die Veranstaltung begann mit einer Videobotschaft des Vorstandsvorsitzenden Carsten Cohrs und einer persönlichen und inspirierenden Eröffnungsrede des Leitenden Arztes und Vorstands Dr. Jan Liebeneiner. Durch die Veranstaltung führte Jan-Hendrik Eickmeier aus dem Stabsbereich Unternehmenskommunikation.
Zur Einstimmung bot Vera Deckers, Diplom-Psychologin und seit 20 Jahren „Stand-up Comedian“, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen amüsanten Einblick in Kommunikationsprobleme und lieferte dazu Hintergründe und Strategien zur Verbesserung der Kommunikation im Unternehmen oder mit unseren Kunden.
Eindrücke des Tages
Am Nachmittag teilten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihre Funktionsbereiche auf, um in das breite Spektrum der Kommunikationsthemen einzutauchen.
Mit großer Neugierde sind die Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Service / Assistenz / Sekretariat in die erste gemeinsame Jahresfortbildung gestartet. Insbesondere die abwechslungsreiche Gestaltung des Nachmittags mit den externen Vorträgen von Carsten Hupke „Kommunikationstechniken und Stolpersteine“ und Svenja Hartmann „Kommunikationsfallen mit Menschen mit Behinderung“ begeisterte die Kolleginnen und Kollegen. Ein interaktives Quiz zum Abschluss sorgte für gute Stimmung und gute Laune.
Aus Sicht der Leitungen der Servicebereiche Sabine Budde und Assunta Ziller war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Es gab ein durchweg positives Feedback.
Der Geschäftsbereich GKV Stationär hatte mit Michael Phieler einen Richter des niedersächsischen Landessozialgerichts eingeladen und lebhaft darüber diskutiert, wie die Rolle des Medizinischen Dienstes in Sozialgerichtsverfahren wahrgenommen wird und wie der Austausch ganz praktisch verbessert werden kann. Die zentrale Botschaft der Runde: Die Gutachterinnen und Gutachter des MD Niedersachsen sind geschätzte Experten und liefern wertvolles medizinisches Fachwissen als Grundlage für gerichtliche Entscheidungen.
In der Nachmittagsveranstaltung des Geschäftsbereichs Ambulant und Psychiatrie stellte Frau Prof. Dr. Andrea Erdélyi vom Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Universität Oldenburg gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Frau Barbara Klaus-Karwisch die Möglichkeiten der sogenannten Unterstützten Kommunikation vor. Dazu hatten die Referentinnen umfangreiches Anschauungsmaterial mitgebracht, so dass die Gutachterinnen und Gutachter die verschiedenen Möglichkeiten auch praktisch erfahren konnten. Der Blick durch die pädagogische statt der gewohnten sozialmedizinischen Brille war für die Teilnehmenden eine gewinnbringende Erfahrung.
Der Geschäftsbereich Behandlungsfehler hat sich intensiv mit der eigenen gutachterlichen Tätigkeit, der Qualitätssicherung und der eigenen Kommunikation auseinandergesetzt.
Neben den fachlichen Aspekten stand auch der Austausch untereinander im Vordergrund. Die Ankunft im HCC und das Mittagessen boten ausreichend Gelegenheit, sich zu vernetzen und Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Bereichen und Standorten wiederzusehen. Diese Networking-Möglichkeiten an diesem Tag sollen auch dazu beitragen, den Informationsfluss innerhalb der Organisation weiter zu verbessern.
Aus dem direkten Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde deutlich, dass das Format - trotz der für viele Kolleginnen und Kollegen doch recht weiten Anreise - ein voller Erfolg war. Dr. Jan Liebeneiner bekräftigte, dass ihm der Austausch wichtig sei und er mit dem diesjährigen Rückenwind gern eine Fortsetzung im nächsten Jahr initiieren wird.